Was ist Auftragsverarbeitung und was nicht?

Das bayrische Landesamt für Datenschutz hat eine hervorragende Konkretisierung zur Auftragsverarbeitung veröffentlicht, die sehr bei der Bestimmung von Auftragsverarbeitern unterstützt.

So ist beispielsweise keine Auftragsverarbeitung gegeben bei:

  • Steuerberatern, Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern etc.
  • Inkassobüros mit Forderungsübertragung
  • Postdienstleistungen
  • WEG Verwaltern
  • Hersteller und Großhändler, die von Einzelhändlern für mit Endkunden vereinbarte Direktlieferungen die Endkundenadressen erhalten (beauftragte Warenzusendung),
  • Personalvermittlung nach Auftrag von Stellensuchenden oder Arbeitgebern
  • Versicherungs-/Finanzmakler, -vermittler im Rahmen des Kundenvertrags
  • Übersendung von Schulungsteilnehmer-Daten zur Durchführung der Schulung an einen
    externen Trainer, Schulungsveranstalter oder an das Tagungshotel,
  • Zahlungsdienstleister für elektronische Zahlungen (Transport von Zahlungsdaten, Geldwäsche- und Betrugsprüfung nach ZAG und den Mindestanforderungen der BaFin),
  • vom Vermieter beauftragte Handwerker, die dazu die nötigen Mieterdaten erhalten,
  • Reinigungsdienstleistungen und Handwerkereinsätze in Unternehmen,
  • Druck von Prospekten, Katalogen, mit Bildern von Beschäftigten oder Fotomodellen

Genaueres dazu unter https://www.lda.bayern.de/media/FAQ_Abgrenzung_Auftragsverarbeitung.pdf